Portrait und Geschichte

1975 wurde auf Initiative von Eltern mit zöliakiebetroffenen Kindern und unter Mithilfe von Prof. Dr. med. Shmerling die „Schweizerische Interessengemeinschaft für Zöliakie“ in Zürich gegründet. 1976 wurde eine erste Zusammenkunft mit Informationen zu Medizin und Ernährung in Zürich durchgeführt. Seitdem fanden ca. alle zwei Jahre solche Veranstaltungen mit Produktausstellungen statt. Als Folge der stark gestiegenen Mitgliederzahlen (Stand Januar 2009: 3’030 Mitglieder) entwickelte sich daraus die alle zwei Jahre stattfindende Tagung: KKL Luzern 2003: ca. 800 Personen, KKL Luzern 2005: ca. 900 Personen, KKL Luzern 2007: ca. 1’000 Personen. 2009: BEA bern expo ca. 900 Personen. 2011 soll die Tagung am 5.11.2011 in der BEA bern expo durchgeführt werden.

Für Kinder haben wir 1978 zum ersten Mal ein Ferienlager durchgeführt, damals unter dem Patronat von J+S. Seitdem fanden fast jedes Jahr Sommerlager statt: in Kandersteg, Riggisberg, Engelberg und 2009 neu in Schönried im Berner Oberland. Siehe Sommerlager.

1988 haben wir die bisherige Infomappe in das „Handbuch Zöliakie“ umgewandelt. Dieses Handbuch wird regelmässig nachgetragen und den neuen Bedürfnissen angepasst.

Für Jugendliche boten wir 2004 eine erste Lageraktivität in Ischgl an. 2006 nahmen Jugendlich aus der Schweiz am Lager der schwedischen Zöliakiegesellschaft teil und jedes Jahr sind Jugendliche und junge Erwachsene am internationalen Summer Camp von CYE/AOECS dabei, z.B. 2008 in Tampere Finnland und 2009 in Berlin, siehe Zöliakie Jugend (18-30 Jahre).

Weitere wichtige Daten  

1991 Informationskampagne bei Ärzten, Reformhäusern und Schulen.
1995 wird die Elternvereinigung in einen regulären Verein umgewandelt. Erstmalige Teilnahme an der jährlichen AOECS Konferenz (Association of European Coeliac Societies, siehe www.aoecs.org
1996 wird ein Teilzeitsekretariat eingerichtet.
1997 Institutionalisierung vom Rundbrief. Daraus hat sich ab Juni 2006 unsere Mitgliederzeitschrift „Zöliakie-Info“ entwickelt (vier Ausgaben pro Jahr, Auflage März 2009 3’500 Ex.). Eintragung des Gütesiegels „Glutenfrei-Symbol“ ins Markenregister der Schweiz.
1998 Start Homepage. Förderung der Regionalgruppen (mittlerweile sind 20 Regionalgruppen aktiv).
1999 Leporello „Leben mit Zöliakie“.
2000 Publikation der Jubiläumsbroschüre zum 25. Geburtstag.
2002 Erstmalige Lancierung vom internationalen Zöliakie-Tag im Mai. Ebenfalls im Mai genehmigt der Bundesrat die verbesserten Vorschriften bezüglich Allergene bei der Zutatendeklaration (Lebensmittelverordnung).
2003 Zum ersten Mal findet in Bern eine Informationsveranstaltung für Neudiagnostizierte statt (weitere Anlässe für Neudiagnostizierte folgen: 2004 Zollikerberg, 2005 Olten, 2006 Bern, 2008 Winterthur). An der Mitgliederversammlung im November stimmen die Mitglieder neuen Statuten sowie unserem neuen Namen „IG Zöliakie der Deutschen Schweiz“ zu.
2004 Glutenfreie Spezialprodukte sind neu auch in einzelnen Filialen der Grossverteiler und Warenhäusern erhältlich. Die 18. Internationale Konferenz von AOECS findet in Luzern statt.
2005 Awarenesskampagne bei Ärzten, Flyer „Information über Zöliakie“.
2006 Publikation Sonderheft „Zöliakie“: medizinische Informationen für Betroffene und Fachpersonen2008zweite Auflage Sonderheft „Zöliakie“.
2009 Vereinsversammlung, Tagung und Produkteschau finden im November 2009 erstmals in Bern BEA bern expo unter Beteiligung von über 800 Mitgliedern statt.
2011 Einrichtung eines Sekretariats im Haus der Gesundheitsligen in Basel und Neuorganisation der Vorstandsarbeit in Ressorts.

Mitgliedschaften

Die IG Zöliakie der Deutschen Schweiz ist Mitglied bei:

 

 

Über uns